Red Bull - Erweiterte Sicherheitsmaßnahmen

Aus Logistik-Wiki
Zur Navigation springenZur Suche springen

Auf dieser Seite sind die zusätzlichen Sicherheitsstandards zu finden, welche wir für unseren Kunden Red Bull tagtäglich erfüllen. Mithilfe dieser Sicherheitsstandards sollen mögliche Manipulationen/Beschädigungen der Ware in der Transportkette so gut wie möglich vermieden werden.
Falls eine Einhaltung der zusätzlichen Sicherheitsstandards nicht möglich ist, dann wird unter Absprache mit Red Bull eine Möglichkeit gesucht die Ware dennoch vorschriftsgemäß zu transportieren.



Sicherheitsmaßnahmen im Vorlauf

Im Vorlauf, d.h. dem Transport von der Produktionsstätte zu unseren Crossdocking-Parntern, haben wir folgende Maßnahmen, welche eine zusätzliche Sicherheit gewährleisten sollen:


Auswahl der Partner, Transportrouten und Ladetage

  • Es wird versucht, primär Berger-LKWs sowie Subfrächter mit Berger-Trailern ausgestattet als Transportmittel zu verwenden, da diese durch Monitoring schnell und einfach überprüfbar sind. Zusätzlich werden dadurch gewisse Qualitätsstandards gesichert.
  • Die Ladetage werden auf Montag bis Donnerstag beschränkt, damit das Risiko des Diebstahles während der Wochenendpause auf ein Minimum reduziert wird. Dies kann allerdings nur in Wochen mit regulären Bestellungen, nicht aber bei Bestellspitzen garantiert werden.
  • Um solche Spitzen trotzdem zu meistern, arbeiten wir ausschließlich mit ausgewählten Partnern zusammen, welchen unseren hohen Qualitätsvorgaben gerecht werden und ebenso über Monitoring verfügen.
  • Jegliche Diebstähle oder Abweichungen unserer Vorgaben während des Transports werden genauestens registriert. Aus den ausgewerteten Daten erstellen wir die sichersten Routen. Zusätzlich helfen diese uns, die sichersten und verlässlichsten Partner auszuwählen.


Vorkehrungen Ladestelle

  • Alle Red Bull Lieferungen werden vor der Verladung abgewogen, um eventuelle Fehlmengen rechtzeitig festzustellen.
  • Mit Red Bull Ware zu beladene LKWs werden vor der Verladung genau überprüft. Stimmen Zugmaschinen- oder Auflieger-Kennzeichen nicht mit den angemeldeten Daten überein, oder ist eine Beschädigung des Aufliegers oder der Zollschnur festzustellen, wird der LKW bis zur Behebung nicht beladen.
  • Bei Ladungen von Widnau oder Nüziders wird nach jeder Beladung ein Foto als Nachweis der korrekten Beladung des LKWs geschossen.
  • Fertig beladene LKWs werden mit Plomben versehen, welche einzigartig nummeriert sind. Diese Nummern werden sowohl im System als auch auf dem CMR erfasst. Zusätzlich wird darauf geachtet, dass die Zollschnur durch jede einzelne Öse führt. Der geschlossene LKW wird samt Plombe nochmals fotografisch dokumentiert.
  • In allen Belade-Arealen von Rauch werden mit Überwachungskameras versehen. Nach Möglichkeit sollten diese auch Einsicht auf die Ladefläche der angedockten LKWs haben.


Zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen bei Lieferungen für Japan:

  • Die Ware wird zusätzlich mit Schrumpfhauben versehen, welche noch mehr Schutz sowie Offenlegung von Manipulation der Ware gewähren.
  • Die Beladung von Japan-Lieferungen werden nur nahe des Leitstandes durchgeführt, wodurch erhöhte Kontrolle gewährt wird.
  • Es werden spezielle Stahlkabel-Plomben verwendet, welche über einen verbesserten Sperr-Mechanismus verfügen.


Fahrt

  • Für den Transport von der Ladestelle zu unseren Crossdocking-Partnern werden ausschließlich von uns festgelegte Routen sowie sicheren Rast- und Parkplätze verwendet. Jegliche Abweichung unserer Vorgaben müssen mit Begründung unverzüglich gemeldet werden.
  • Die Fahrer inspizieren nach jeder Fahrtenpause den Auflieger auf mögliche Beschädigungen, insbesondere der Plombe, der Zollschnur oder der Plane. Auch hier werden jegliche Anomalitäten unverzüglich an uns gemeldet.
  • Jeder Transport wird von uns genau per GPS überwacht. Für LKWs, welche wir nicht überwachen können, wird wöchentlich eine Auflistung der verwendeten Routen sowie Parkplätze eingeholt.


Sicherheitsmaßnahmen im Hauptlauf

Im Hauptlauf d.h. ab dem Zeitpunkt ab dem die Ware beim Crossdockingpartner eingetroffen ist haben wir folgende Maßnahmen die eine zusätzliche Sicherheit gewährleisten sollen:


  • Kontrolle der Kennzeichen bei Ankunft beim Crossdockingpartner um eventuelle Verwechslungen zu vermeiden
  • Die Plombe sowie die Zollschnur am LKW-Auflieger darf ausschließlich vom Empfänger (Crossdockingpartner) entfernt werden.
  • Das Ausladen der Ware aus dem LKW-Auflieger darf nur unter Aufsicht des Fahrers geschehen
  • Vier-Augen-Prinzip
  • Videoaufnahmen am Crossdockingstandort (Duisburg), die das Umschlagen der Ware aufzeichnen
  • Checklisten werden geführt und die Länderspezifischen Vorgaben eingehalten
  • Überwachung des Crossdockingstandorts von einer externen Sicherheitsfirma über Nacht, tagsüber erfolgt dies durch den Schichtleiter des Crossdockingpartners


Die Länderspezifischen Vorgaben welche mithilfe der Checklisten eingehalten werden, sind in der Auftragsabwicklung Team Red Bull Portstuffing je Destination zu finden.



Weblinks

siehe auch

Verantwortlicher

Alexander Rella