Einleitung Logistik Wiki

Aus Logistik-Wiki
Zur Navigation springenZur Suche springen

Das Logistik Wiki (LW) ist ein gemeinschaftliches Projekt aller Angestellten der Berger Logistik GmbH mit dem Ziel, ein Nachschlagewerk von bestmöglicher Qualität zu schaffen. Sprich ein Tool zu generieren, zu implementieren und letztlich auch angemessen zu pflegen, welches den Anspruch für sich einnimmt, sowohl langgediente/erfahrene MA, als auch Neulinge mit nützlichen Informationen zu versorgen. Daneben erfüllt es auch noch den Zweck einer dokumentarischen Grundlage, wie es dies aktuell für das Qualitätsmanagement bereits tut.


Für die Arbeit am LW gelten Richtlinien (Verfassung Logistik Wiki) und Empfehlungen, deren Einhaltung von den Mitwirkenden als wichtig und/oder notwendig eingestuft wird.

Grundprinzip

Das LW dient in erster Linie dazu ein Nachschlagewerk aufzubauen, welches aus einer neutralen Perspektive verfasst wird. Das heißt, alle Artikel sollen einen neutralen Standpunkt einnehmen, kontroverse Behauptungen sollen als solche klar dokumentiert werden. Die Artikel sollten sachlich, objektiv und in enzyklopädischem Stil geschrieben sein. Was vor allem der letzte Punkt im Detail bedeutet wird weiter unten erläutert (sh. Mindestanforderungen für einen Artikel).

Neben den o.a. Funktionen soll das LW noch zwei weitere wesentliche Aufgaben erfüllen:

  • Sammlung von Anleitungen diverser Prozesse
  • LW als Wörterbuch. Fremdwörter, Abkürzungen etc. sind zu erläutern wie das in einer reinen Enzyklopädie grundsätzlich nicht üblich ist, sondern mehr einem Wörterbuch entspricht.

Was das LW nicht ist

Für ein besseres Verständnis bzw. um das relevante noch exakter einzugrenzen, bietet es sich an etwas damit zu erklären, indem man darstellt, was etwas nicht ist.

  • Das LW dient nicht der Theoriefindung, sondern der Theoriedarstellung sprich der Zusammenstellung bekannten Wissens. Es soll keine Begriffsbildung betrieben werden, dh. es muss in jedem Fall sichergestellt sein, dass es sich bei einem Begriff nicht um eine Ad-hoc-Begriffsbildung handelt, die nicht zur weiteren Verwendung gedacht ist.
  • Das LW ist kein allgemeines Diskussionsforum. Artikeldiskussionsseiten dienen der Verbesserung von Artikeln, nicht dem Austausch persönlicher Betrachtungen zum jeweiligen Thema.
  • Das LW ist keine Rohdatensammlung großer Mengen strukturierter Daten, keine Sammlung von Quellen, keine Linksammlung.

Mindestanforderungen für einen Artikel

Nicht jeder Gegenstand eignet sich als Thema für einen LW-Artikel/eine LW-Eintragung. Die Ausschlusskriterien ergeben sich allgemein gesprochen aus dem, was das LW nicht ist. Daneben gibt es inhaltliche Anforderungen und Tipps zu Artikeln/Eintragungen, außerdem gibt es mit den Relevanzkriterien den Versuch, Aufnahmekriterien zu formulieren.

Relevanzkriterien

Diese verstehen sich als Ergänzung zu den Ausschlusskriterien und dienen damit als Hilfestellung zur Findung relevanter Themen bzw. Eintragungen.

Die Entscheidung für oder gegen die Aufnahme in ein Nachschlagewerk im Allgemeinen und in das LW im Speziellen, richtet sich auch danach, ob Personen, Ereignisse, Prozesse oder Themen mit aktuell relevanter interner Wirkung (Interesse/Nutzen) nach sinnvollem Ermessen auch zeitüberdauernd von Bedeutung sein werden.

Einträge im bestehenden LW oder in einem fachspezifischen Nachschlagewerk sprechen zudem für die Relevanz eines Gegenstands, Begriffes oder einer Person.

Auch Begriffe der alltäglichen operativen Tätigkeiten sollen aufgenommen werden, insofern sie aus technischer und praktikabler Sicht eine Bedeutung aufweisen. Die reine Definition im Sinne eines Wörterbucheintrages ist ebenfalls erwünscht, sofern eine weiterführende Beschreibung keinen Sinn macht und mit der Umschreibung eine drittverständliche Aussage gemacht wurde.

Thema

Nicht jeder Gegenstand eignet sich als Thema oder als Eintragung in das LW. Die Ausschlusskriterien ergeben sich zum einen daraus, was das LW nicht ist. Zum anderen gibt es mit den Relevanzkriterien den Versuch, Aufnahmekriterien für bestimmte Themen und Eintragungen zu formulieren.

Eine Eintragung muss für eine „größere Gruppen von Mitarbeitern (MA) interessant sein. Da das LW von allen MA als ein seriöses Nachschlagewerk ernstgenommen werden soll, gilt: Je weniger bekannt das Thema ist, desto besser sollte der Startartikel sein.

Auch sollte man sich vor dem Anlegen eines Artikels/einer Eintragung fragen, ob sich das Thema nicht sinnvoller in einen übergeordneten Artikel einarbeiten lässt. Andernfalls kann der Leser die Inhalte, durch die Verteilung in viele gesonderte Eintragung zum selben Thema, den Zusammenhang nicht mehr erkennen, und es entstehen sehr viele Artikel, die entweder sehr kurz oder in weiten Teilen redundant sind. Ergo: Bevor man einen Artikel anlegt, sollte man sich umschauen, was es zu dem Thema bereits gibt.

Inhalt und Form

Eine Eintragung muss inhaltlich ihr Thema definieren. Der Autor darf nicht voraussetzen, dass der Leser schon wissen wird, was der Gegenstand ist – die Definition zu liefern, ist damit die erste Aufgabe. Andererseits sollte der Artikel aber mehr als nur diese Kurzdefinition enthalten, damit er auch für Personen, die von dem Thema schon einmal gehört haben, einen Mehrwert bieten kann.

Die in einen Artikel eingefügten Behauptungen müssen belegt werden – sei es als Weblink, als Literaturangabe oder als eigen generiertes Wissen.

Umfang

Das LW ist grundsätzlich vom Gesamtumfang her nicht begrenzt und braucht sich daher nicht darauf zu beschränken, nur Fakten zu beschreiben. Stattdessen sollen auch Gründe und Zusammenhänge sogar ganze Prozesse erklärt werden.

Es ist grundsätzlich durchaus möglich, die meisten Themen in nur zwei oder drei Sätzen sinnvoll abzuhandeln, allerdings müssen dies gute, aussagekräftige Sätze sein. Sehr kurze Eintragungen stellen dann ein Problem dar, wenn sie nicht nur kurz, sondern auch noch schlecht sind. Daher gilt: Nicht die Länge des Artikels, sondern die Qualität und Verständlichkeit des Inhalts ist entscheidend. So wird ein kurzer, aber sehr gut geschriebener Artikel wertvoller sein als ein langer, qualitativ schlechter Artikel.

Eine Eintragung ist in der ersten Version b.a.w. eine unvollständige „Baustelle“, die eine gewisse Zeit braucht, um sich zu entwickeln. Dennoch muss jeder Artikel bereits von Anbeginn das Thema angemessen und in sich ausgewogen darstellen.

Verantwortlicher

Matthias Lehmann