SOP Abwicklung Pharma Sendungen Air: Unterschied zwischen den Versionen
Surdo (Diskussion | Beiträge) |
Ambma (Diskussion | Beiträge) |
||
| Zeile 47: | Zeile 47: | ||
| − | + | Dominique Surkamp / 23.06.2016 | |
= siehe auch = | = siehe auch = | ||
Aktuelle Version vom 21. Februar 2018, 14:16 Uhr
An alle Mitarbeiter der Berger Logistik GmbH
Division Air & Ocean
Ablauf[Bearbeiten]
1. Autorisierte MA für die Abwicklung von Pharma Sendungen[Bearbeiten]
Pharma Sendung dürfen nur von den dafür geschulten MA abgewickelt werden.
Diese sind: Pharma geschulte Mitarbeiter
2. Überprüfung des Transportauftrages[Bearbeiten]
Vor jeder Auftragsannahme ist zu überprüfen:
- sind die Transportdokumente komplett
- sind Handling Informationen angeführt
- sind die Anforderungen auf dem Transportdokument erfüllbar
- passt der Transportauftrag zum generell abgeschlossenen Transportvertrag
- Kann eine oder mehr Kriterien nicht positiv beantwortet werden, muss umgehend Rücksprache mit dem Auftraggeber aufgenommen werden.
3. Auswahl der Transportroute[Bearbeiten]
Die Transportroute ist so zu wählen, dass die Laufzeit so kurz wie möglich gehalten wird. Direktflüge (Flugplan ab VIE) sind zu bevorzugen. Die einzuhaltende Laufzeit gibt uns der Auftraggeber vor (siehe Transportauftrag des Auftraggebers).
Als zweites Kriterium ist die Auswahl- und Ersatzhäufigkeit zu beachten. Wie oft fliegt ein Carrier von A nach B. In der Woche, am Tag, in welchen Intervallen. Wir müssen uns absichern, dass im Fall eines Offloads unsere Ware noch immer innerhalb der geforderten Laufzeit am Zielflughafen ankommt.
Es sind primär die für Pharma definierten Key Carrier (Link) zu verwenden und erst als zweiter Wahl einen anderen Carrier zu nominieren. Gründe dafür können sein:
- Key Carrier fliegt Zielflughafen nicht an
- Key Carrier hat Kapazitätsprobleme
- Ein anderer Carrier hat einen Direktflug
Ist ein Direktflug nicht möglich sind beim Transport über ein HUB folgende Kriterien kritisch zu überprüfen:
- Die Ware darf auf dem Weg zum HUB (z.B. RFS) keinen extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt werden.
- Auf der gesamten Transportkette muss es die Möglichkeit geben die Ware temperaturgerecht zu lagern.
- Anschlussflüge sind so einzuplanen um sicherzustellen, dass die Ware nicht auf dem Flugfeld für den Weiterflug stehengelassen wird.
- Vorsicht bei Transportrouten in Gebiete wo anderes Klima vorherrscht.
Der Zielflughafen ist in die Planung immer miteinzubeziehen in Bezug auf Möglichkeiten der temperaturkontrollierten Lagerung.
4. Abweichung zur geplanter Transportroute[Bearbeiten]
Die Einhaltung der gewählten Transportroute ist jederzeit zu Überprüfen bis zum Zeitpunkt der vereinbarten Übergabestelle. Bei Abweichungen ist wie folgt vorzugehen:
- Lösung erarbeiten
- Kunden informieren
- Erfassen der Daten in der Abweichungs- und Reklamationsdatenbank (Reklamations- & Schadensmeldung)
Dominique Surkamp / 23.06.2016
siehe auch[Bearbeiten]
Verantwortlicher[Bearbeiten]
Karin Erlacher-Boeheim